ERP für produzierende Unternehmen

Odoo unterstützt Sie in der Fertigung

Magdalena Zimprich

Veröffentlicht am 25.06.2015

Produzierende Unternehmen sind das Urklientel für ERP-Systeme. Daher auch der Name Enterprise Resource PlanningRessourcenplanung im Unternehmen. Alle Ressourcen sind limitiert und bei produzierenden Unternehmen kommt neben den Beschränkungen in Geld und Arbeitszeit noch die Knappheit an Endprodukten, Bauteilen und möglicherweise Maschinenplätzen dazu. Um die verfügbaren Ressourcen effizient zu nutzen, ist es einerseits wichtig, die Prozesse genau definiert zu haben und andererseits ein verlässliches Tool zu haben, das das Tagesgeschäft dementsprechend plant.

Odoo - das Tool der Wahl für KMUs

Während Out-of-the-Box Lösungen die Unternehmen oft zwingen, die säuberlich definierten Prozesse an die Gegebenheiten der Software anzupassen, liegt der große Vorteil von Odoo darin, dass Odoo individuell anpassbar ist und daher die vorgesehenen Prozesse genau abbilden kann. Viele Adaptierungen können schon durch sorgfältige Konfigurierungen vorgenommen werden, und den Feinschliff bzw. Sonderwünsche können dann durch Implementierungen durch einen Odoo Partner wie Camadeus erreicht werden.  

Unabhängig vom tatsächlichen Funktionsumfang der Softwarelösung (und der ist zweifelsohne beträchtlich bei Odoo), sollte das ERP-System, das dann letzendlich in der Firma verwendet wird, so schlank wie möglich gehalten werden, sonst verliert man den Überblick und die Mitarbeiterschulung wird ungleich aufwändiger. Welche Funktionen benötigt werden, muss individuell entschieden werden, aber hier folgt ein kurzer Auszug aus den Möglichkeiten, wie ein produzierendes Unternehmen ein ERP-System nutzen kann:

Make to Order oder Mindestbestandsregeln

In der Produktion gibt es prinzipiell zwei Herangehensweisen, um die Endprodukte herzustellen. Entweder es wird erst produziert, wenn die Kundenbestellung eingegangen ist, also Make to Order, oder man definiert Mindestbestandsregeln, um immer eine gewisse Anzahl an Produkten auf Lager zu haben. Beides hat Vor- und Nachteile, wie längere Lieferzeiten bzw. höhere Lagerkosten, und es sollte daher sowohl auf Unternehmens- als auch auf Produktebene gut überlegt sein, welche Variante sinnvoller ist. Bei komplexen Produkten kann es natürlich auch eine Mischform geben, sprich gewisse Bauteile, die für die Produktion benötigt werden, stehen immer bereit und werden regelmäßig nachproduziert, aber das finale Produkt wird für den jeweiligen Kunden gefertigt. Diese Herangehensweise empfiehlt sich besonders bei Produkten mit individuellen Anpassungen.

Stücklisten, Montagescheine

Egal ob auf Auftragsbasis, oder um die Lagerbestände aufzufüllen – um ein Produkt zu produzieren, benötigt man hinterlegte Stücklisten, damit klar ist, welche Baugruppen und Kleinteile benötigt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich auch, die angesetzte Arbeitszeit zu hinterlegen, damit die Herstellungskosten automatisch kalkuliert werden können.

Mittels Montagescheinen können die Arbeitsaufträge an die Fertigungsmitarbeiter verteilt werden. Durch definierte Vorlaufzeiten, geplante Liefertermine und benötigte Zeit für die Produktion an sich, können die Aufträge priorisiert und in dieser Reihenfolge abgearbeitet werden.

Lager

Sobald die Produkte fertig produziert sind und ins System eingebucht wurden, kann der Lagermitarbeiter darauf zugreifen und gegebenenfalls den Versand vornehmen. Auch die Aufträge im Lager können priorisiert werden und das geplante Versanddatum ist hinterlegt.

Mehrere Lagerstandorte können problemlos abgebildet werden und dank doppelter Lagerbuchhaltung ist die Verfolgung von Serien- und Chargennummern möglich.

Einkauf

Auch ein produzierendes Unternehmen kann nicht alles selbst herstellen, daher muss auch die Regelung des Verkaufs durch das ERP unterstützt werden. Hier gelten die gleichen Prinzipien, wie bei der Produktion. (Nach-)Bestellungen können basierend auf Mindestbestandsregeln oder auf Aufträgen ausgelöst werden Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Lieferanten bei einem Produkt zu hinterlegen. Durch das Einholen mehrerer Angebote können die Kosten möglicherweise reduziert werden. Es ist natürlich auch denkbar, dass höhere Kosten in dringenden Fällen durch schnellere Lieferzeiten gerechtfertigt sind.

Odoo

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen auch nicht mehr auf die Vorzüge eines ERP-Systems verzichten können, beraten wir Sie gerne. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch, oder testen Sie Odoo mithilfe einer Demo-Datenbank

In unserem Testimonial zur Odoo Einführung bei cmotion können Sie mehr über die positiven Auswirkungen in einem produzierenden Unternehmen erfahren.  


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